Vorgespannte Elementdecke "VSE" und Vorgespannte Plattendecke "VSP"


Die vorgespannte Elementdecke von Oberndorfer. Das ist die logische Fortsetzung eines Erfolgskonzeptes. Die Verbindung aller Vorteile der schlaff bewehrten Elementdecke und der vorgespannten VS®-Spannbeton-Hohldiele zu einem neuen wirtschaftlichen und schnellen Fertigteil für den modernen Bau.
Die Vorteile auf einen Blick:
- Hohe statische Sicherheit
- Einsparung der Deckenstärke
- Unterstellungsfrei bis 4,5 Meter
- Hohe Auflasten (Dynamische Belastung)
- Ebene Oberfläche
- Einachsige Durchlaufträgerbewehrung
- Porenarme Untersicht
- Hohe Einsatzmöglichkeiten in allen Baubereichen
Der Anwendungsbereich der vorgespannten Elementdecken-Großformatplatten von Oberndorfer umfaßt Geschoß- und Dachdecken im allgemeinen Hochbau, z.B. Wohnungsbau, Verwaltungs- und Industriebau, Hallen, Schulen, Kindergärten, landwirtschaftliche Bauten, Hotels, Parkhäuser, Supermärkte, Lager- und Sporthallen u.v.m. 
| Die Platten können sowohl im Stahl- und Stahlbetonskelettbau als auch im normalen Mauerwerksbau eingesetzt werden. Vorgespannte Elementdecken-Platten sind in Abhängigkeit vom Deckentyp und der jeweiligen Spannweite zum Aufbringen des Aufbetons entweder garnicht oder nur 1-mal zu unterstellen. Wo gab es das früher bei Großformatplatten?
Die vorgespannte Elementdecke von Oberndorfer ist in die Gruppe der Fertigteildecken mit mitwirkender Ortbetonschichte einzureihen. Die Verbindung mit dem Aufbeton erfolgt beim System "VSE" über einbetonierte Gitterträger, während beim System "VSP" die rauhe, profilierte Fertigteiloberfläche den Verbund sicherstellt. |

| Die vorgespannten Großflächendecken werden mit höchster Qualität im Gleitfertiger-Verfahren auf stationären, beheizbaren Stahlschalungen hergestellt. Die Platten werden sozusagen im Endlosverfahren auf bis zu 150 m langen Spannbahnen produziert und nach dem Erhärten des Betons und dem Lösen der Spannbewehrung mittels Diamantsägen auf die erforderlichen Lieferlängen zugeschnitten. Die Regelbreite der Elemente beträgt 1,20 m (VSP) bzw. 2,40 m (VSE).
Die Elemente werden mit Beton der Güte C 40/50 B4 gefertigt. Die Längsbewehrung der Platten besteht aus Spanndrahtlitzen 3/8“ bzw. 1/2“ der Güte St 1570/1770. Als Querbewehrung wird Stabstahl der Güte BSt 550 über der Spannstahlbewehrung in die Platten eingelegt. |

| Derzeit werden 9 Typen produziert (4 Typen ohne und 5 Typen mit Gitterträger), die sich durch unterschiedliche Plattenhöhen, Spannbetontypen und fertige Deckenstärken unterscheiden. Paßplatten werden durch Längsschnitt aus Regelplatten produziert.
Schnell, sicher und einfach ist das Vesetzen von vorgespannten Elementdecken: Die einzelnen Elemente werden mittels Aufbeton (C 25/30 XC2 GK 16), sowie Stoß-, Abriss- und Rostbewehrung zu tragfähigen Deckenscheiben verbunden, welche die horizontale Gebäudeaussteifung sicherstellen. Aussparungen werden im Werk im frischen Zustand nach den statischen Möglichkeiten hergestellt oder auf der Baustelle nach Freigabe durch den Hersteller gebohrt oder geschnitten. Das statische System ist in der Regel ein Einfeldträgersystem. Es sind aber auch Durchlaufträgersysteme mit obenliegender Stützbewehrung im Aufbeton möglich.
Die Bemessungstabellen wurden von Dipl.-Ing. Hans Spreitzer erstellt und basieren auf dem EUROCODE 2 und somit dem derzeitigen Stand des technischen Wissens. Die Berechnung gliedert sich in die Bemessung der Fertigteilplatten für den Transport- und Montagezustand und die Bemessung der fertigen Decke für den Endzustand. |

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| Zum Download der wichtigsten Technischen Datenblätter für die Vorgespannte Elementdecke VSE und Vorgespannte Plattendecke VSP klicken Sie hier. |
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