Chronik




 Die Firma Oberndorfer

 

wurde 1912 als Handwerksbetrieb zur Produktion von Dachsteinen, Rohren und Mauersteinen von Martin Oberndorfer gegründet.

 

Es begann eine Erfolgsstory, die bis heute – in die 3. Generation - unverändert von Expansion, Innovation und allen Stärken eines traditionellen oberösterreichischen Familienbetriebes gekenn-
zeichnet ist.

 

1945 übernahm Franz Oberndorfer der Vater des heutigen Besitzers den Betrieb, er begann 1946 mit der Herstellung von Betonsteinen und Decken.

 

Etwa 1970 begann das Unternehmen mit der Produktion von groß dimensionierten Betonfertigteilen. Dieser Schritt in Richtung konstruktivem Fertigteilbau war richtungsweisend für das Unternehmen Oberndorfer.

 

1974 wurde die Einzelfirma in die Franz Oberndorfer KG umgewandelt.



1978

 

übernahm der heutige Eigentümer, Komm.-Rat Helmut Oberndorfer, den Betrieb. Er realisierte 1983 einen unternehmens-
politisch wesentlichen Schritt, der bis heute maßgeblich den Erfolg des Unternehmens bestimmt...



1983

 

wurde mit der Fertigung von Spannbeton-Hohldielen begonnen. Bereits 1985 investierte Helmut Oberndorfer in neue Produktionsanlagen und kaufte Fertigungsmaschinen aus Finnland. Die Produktion wurde auf die Partek/Elematik Extrudertechnik umgestellt. Oberndorfer war somit das erste Unternehmen Österreichs, das diese moderne Technik anwandte. Mit der europaweit erstmaligen erfolgreichen Produktion von Spannbeton-Hohldielen mit einer Dicke von 50 cm in Extrudertechnik leistete Oberndorfer Pionierarbeit.



 1988 - 1992

 

1988 begann die Produktion im inzwischen neu errichteten, hochmodernen Zweitwerk Herzogenburg, Niederösterreich. Schon ein Jahr später wurde das Werk erstmals um eine weitere Halle erweitert sowie auch im Jahre 1992. Heute bietet Oberndorfer Herzogenburg bereits drei gleichwertige Werkshallen. Oberndorfer produziert hier im modernsten Fertigteilwerk im Herzen Europas auf high-tech Anlagen "VS-Spannbeton-Hohldielen", das "HWE-Hohlwand-Elemente-System" sowie Elementdecken.



1990

 

übernahm Oberndorfer ein Beton-Fertigteilwerk in Wiener Neustadt, Niederösterreich.

Dieses nunmehr dritte Oberndorfer-Werk wurde 2008 mit dem Werk Wöllersdorf fusioniert und stillgelegt.



1992

 

Um den Westen Österreichs und, vor allem, auch den deutschen Markt besser erreichen zu können, ist Oberndorfer seit März 1992 maßgeblich an einer weiteren, neu errichteten Produktionsstätte, der "VS-Hohldielen West Ges.m.b.H." in Radfeld, Tirol, beteiligt. In diesem hochmodernen Betrieb werden ebenfalls Spannbeton-Hohldielen, HWE-Hohlwände und die erste vorgespannte Elementdecke "Eurodec" produziert.



1999

 

Seit 1999 ist Oberndorfer auch im südlichen Österreich mit einer modernen Produktionsstätte präsent: 1998 entschloss man sich, eine weitere Produktionsstätte mit Standort in Großwilfersdorf/Steiermark zu errichten. Bereits 1999 wurde das Projekt Großwilfersdorf abgeschlossen. Mit  modernsten Multifunktionsanlagen werden Hohlwandelemente, Spannbeton-
hohldielen und Elementdeckenplatten hergestellt, dadurch konnte die Lieferkapazität im In- und Ausland beträchtlich gesteigert werden.



2002

 

Seit 2002 ist Oberndorfer auch im niederösterreichischen Gars am Kamp mit einem modernen Werk vertreten. Hier konnte Oberndorfer die Produktionsstätten der Fa. Buhl übernehmen. Damit konnte zur Erhaltung der hohen Lieferbereitschaft in den Zentralräumen Wien und Niederösterreich eine hoch produktive Ergänzung zu den bereits bestehenden Oberndorfer-Werken in Herzogenburg und Wiener Neustadt geschaffen und wertvolle Arbeitsplätze gesichert werden.



Heute werden in diesem modernst ausgestatteten Fertigteilwerk Elementdecken, Wandfertigteile, Fertigteilstiegen und alle Arten von Sonderfertigteilen produziert.

Der Schwerpunkt der Produktion liegt jedoch in der Fertigung der KLIMAX®-Elemente. Oberndorfer hat die KLIMAX® Elelemente (Bausteine oder Wohnwände) mit bereits werksseitig aufgebrachter, hoch wirksamer Wärmedämmung als zukunftsweisendes System mit Niedrig(st)energie-, Passiv- und Ultra-Passiv-Elementen kontinuierlich in Richtung des modernen, energie- und umweltbewussten Wohnbaus weiterentwickelt.




2006 

 

Im Herbst 2006 übernahm Oberndorfer die Readymix Fertigteile und somit 3 Werke in Kärnten und Niederösterreich. Mit der Integration der Werke in Völkermarkt, Villach und Wöllersdorf wurde ein wesentlicher Schritt hinsichtlich Kundennähe getätigt.



2007 

 

Aufgrund der stetigen Expansion war es erforderlich ein neues Head-Office zu errichten, weshalb schon im Sommer 2007 die neue Zentrale in Gunskirchen/Oberösterreich bezogen wurde.